Du hast genug von einer
moralistischen
Zeigefinger-Spiritualität?
Du möchtest Dich nicht länger
an einem engen und starren
Christentum abarbeiten?
Dann mach Dich bereit
für eine 800 Jahre alte
und heilsame Alternative …
BARFUSS IM HERZEN
der franziskanische WegKennst Du das?
⚡️Auch wenn Du es eigentlich besser weißt, leidest Du unter negativen religiösen Prägungen (Schuldgefühle, Ängste, Selbstabwertung).
⚡️Immer wieder trüben Scham und Schuldgefühle Deinen Zugang zu Genuss und Freude, weil sich die Ablehnung körperlicher Lust tief in Dein Unterbewusstsein eingegraben hat.
⚡️Moralismus und Rigidität haben Deine Spiritualität verzerrt, sodass Du Dich »von oben« überwacht, beobachtet und bewertet fühlst.
⚡️Strenge und religiöser Druck haben Wunden in Deiner Seele hinterlassen.
⚡️Du fühlst Dich oft allein und isoliert mit Deinen spirituellen Fragen und Zweifeln und hast das Gefühl, Dich rechtfertigen zu müssen.
Wenn Du etwas davon kennst, wird es Zeit für einen alternativen Weg, …
… der Dich hinausführt in eine theologische und spirituelle Weite, die dennoch ganz in der Tradition verwurzelt ist.
… der Dich mit einer authentischen, mitfühlenden und inspirierenden Weggemeinschaft verbindet, die auf 800 Jahre Geschichte zurückblicken kann.
… der Dir Orientierung gibt und Deine Autonomie stärkt und Dich unabhängig macht von christlichen Demagogen, Populisten und anderen Manipulateuren.
… der Raum schafft für eine lebensbejahende Spiritualität, die bis an die Anfänge des Christentums zurückreicht.
… der Dir ermöglicht, eine gesunde und alltagstaugliche spirituelle Praxis zu entwickeln, die Dich nicht abtrennt von der Welt, sondern Deinen Platz und Deine Verbundenheit in der Welt erfahrbar werden lässt.

Diese Einführung
in die franziskanische
Spiritualität …
… macht den Weg, den Franz und Klara von Assisi vor 800 Jahren begonnen haben, zugänglich für alle, die eine lebensbejahende, schöpfungsorientierte und befreiende Spiritualität für sich entwickeln wollen, die tief in der christlichen Tradition verwurzelt ist.
Bist Du bereit
für eine spirituelle
horizonterweiterung?
Von der Ursünde zum Ursegen
Hat man Dich gelehrt, dass der Mensch als Sünder zur Welt kommt und sich Gottes Liebe erst verdienen muss?
Die franziskanische Tradition erzählt die Geschichte anders: Am Anfang steht ein großer Segen – »und siehe, es war sehr gut« (Gen 1,31). Christus ist nicht Gottes Notfallplan gegen die Ursünde, sondern Gottes erster Gedanke (Johannes Duns Scotus): Die Liebe wollte von Anfang an Fleisch werden. Du kommst nicht als Problem in die Welt, sondern als geliebtes Kind. Es ist gut, dass Du da bist.
Von der Selbstaufgabe zur Sehnsucht
Hat man Dich gelehrt, Dein Ego zu überwinden, indem Du die eigenen Wünsche und Bedürfnisse aufgibst, weil Gottes Wille meistens das Gegenteil von dem sei, was Du willst?
Jesus stellt keine Bedingungen, sondern fragt nach der größten Sehnsucht: »Was willst du, dass ich dir tue?« (Mk 10,51). Auf dem franziskanischen Weg sind Wünsche und Bedürfnisse kein Hindernis, sondern eine Spur hin zur göttlichen Sehnsucht, die aus Überfülle und Liebe heraus alles ins Leben ruft. Wer sich selbst aufgibt, hat auch nichts mehr zu geben.
Von der Sühne zur Solidarität
Hat man Dich gelehrt, dass Jesus sterben musste, um die Sünden zu sühnen und uns mit Gott zu versöhnen?
Die franziskanische Tradition sagt: Jesus ist nicht gekommen, um Gottes Meinung über uns zu ändern. Jesus ist gekommen, um unsere Meinung über Gott zu ändern: Liebe braucht keine Sühneopfer, sondern »Mitliebende« (Johannes Duns Scotus). Diese Liebe ist zutiefst solidarisch und radikal nicht-exklusiv.
Von der Erlösung zur Befreiung
Hat man Dich gelehrt, dass Jesus den Tod besiegt hat und das wahre Leben erst im Jenseits beginnt?
Auf dem franziskanischen Weg ist das ewige Leben keine »Belohnung«. Das Reich Gottes ist schon da, sagt Jesus, »mitten unter Euch« (Lk 17,21). Jesus befreit uns von der Vorstellung, dass alles perfekt sein muss. Und von der Illusion, alles kontrollieren zu müssen. Erlösung ist keine Flucht aus dem Leben, sondern die Einladung auf einen Weg, der tiefer in dieses Leben hineinführt und auch das Dunkle und Negative nicht meidet. Auch nicht »Schwester Tod« (Sonnengesang).
Vom Recht haben zum Recht handeln
Hat man Dich gelehrt, dass Glauben bedeutet, die Wahrheit zu kennen und für wahr zu halten?
Auf dem franziskanischen Weg bedeutet Glauben nicht, alles zweifellos zu wissen, sondern der Situation angemessen und im Vertrauen zu handeln. Das hat wenig zu tun mit Orthodoxie (=rechter Glaube) und viel mit Orthopraxie (=rechtes Handeln). Das heißt nicht, dass es keine Wahrheit gibt. Sie wird bloß nicht in erster Linie mit Worten verkündet, sondern mit Taten. Und das heißt auch: Die beste Kritik am Schlechten ist die Praxis des Besseren (Richard Rohr).
Vom Moralismus zur Mystik
Hat man Dich gelehrt, dass Gott streng ist und vor allem interessiert ist an der Einhaltung moralischer Vorschriften und Pflichten?
Gott sucht nicht nach moralischer Vollkommenheit, sondern nach Beziehung und Vereinigung: »Alle sollen eins sein« (Joh 17,21). Der franziskanische Weg ist kein asketisches Trainingslager, sondern eine Einladung zur Kontemplation und Geschwisterlichkeit. Das heißt, die ganze Schöpfung mit den liebenden Augen Gottes zu betrachten.
Vom privaten Jesus zum kosmischen Christus
Hat man Dich gelehrt, dass die persönliche Beziehung zu Jesus das Wichtigste ist?
Auf dem franziskanischen Weg ist die Beziehung zu Jesus nicht die Endstation, sondern ein Ausgangspunkt, um Christus als »Erstgeborenen der ganzen Schöpfung« (Kol 1,15) und allumfassende Präsenz im gesamten Universum zu erfahren. Auf dem franziskanischen Weg heißt »Christus anbeten« nichts anderes, als die Heiligkeit alles Geschaffenen zu begreifen.
DAS ERWARTET DICH …
KURS-AUFBAU
Im Mittelpunkt der Kurses stehen die sieben franziskanischen Archetypen. Die sieben Module führen Dich in die persönliche Begegnung mit diesen archetypischen Qualitäten.
Jedes Modul (01-07) ist gleich aufgebaut.
Es besteht aus den folgenden Elementen:
BILD-BETRACHTUNG
(Linolschnitt zu jedem Archetyp)
AUDIO-IMPULS
(Hintergrund zum Archetyp und Vorbereitung auf die Imaginationsübung)
IMAGINATION
(geführte Meditation)
ARBEITSBLATT
(Kernthesen und Reflexionsfragen)
REFLEXION
(Schreibübung)
AUSZEIT
(in der Natur bzw. auf der Straße)
AUSTAUSCH
(im Kommentarbereich)
VERTIEFUNG
(zusätzliche Materialien)
➡︎ Klicke auf ein Modul, um mehr zu erfahren.
EINFÜHRUNG
sofort nach der Anmeldung
bis zum 4. Oktober
Nach der Anmeldung …
… erhältst Du Zugang zum Netzwerk, dem Mitgliederbereich von barfuß+wild.
… kannst Du sofort beginnen mit der Einführungs-Doku: In 30 Minuten reisen wir zusammen nach Assisi zu den Ursprüngen der franziskanischen Bewegung.
MODUL 01
ab dem 4. Oktober

DAS GELIEBTE KIND
Franz von Assisi wird 1182 geboren und platzt wie jeder Mensch nackt und aus einem großen Segen in diese Welt – das symbolisiert der erste Archetyp: »Das geliebte Kind«.
Das ist der Anfang jeder Geschichte. Und wie auch immer diese Geschichte verläuft: Irgendwann im Leben sind wir alle herausgefordert, uns an diesen Ursprung zu erinnern.
Was brauchst Du, um das annehmen zu können: Ich bin ein geliebter Sohn, Ich bin eine geliebte Tochter?
MODUL 02
ab dem 18. Oktober

DER LEIDENSCHAFTLICH SUCHENDE
Der junge Franziskus will Ritter werden. Er zieht in den Krieg gegen Perugia, gerät in Gefangenschaft, wird krank – und bricht wieder auf, diesmal nach Apulien. In Spoleto fragt ihn im Halbschlaf eine Stimme: »Wer kann dir Besseres geben, der Herr oder der Knecht?« Er kehrt um.
Das ist der zweite Archetyp: der leidenschaftlich Suchende. Wir alle gehen irgendwann auf die Suche nach unserem Platz in der Welt. Wir übernehmen Rollen, die zu uns passen – und andere, die uns vielleicht übergestülpt wurden. Manche Menschen hören irgendwann einfach auf zu suchen, vielleicht weil sie es für unwichtig halten oder weil sie glauben, Sehnsucht sei etwas Egoistisches.
In diesem Modul folgen wir der Spur der Sehnsucht: Was ist Dein Bild von Dir selbst? Und was ist Deine größte Sehnsucht?
MODUL 03
ab dem 1. November

DER MUTIGE SCHATTENTÄNZER
Vor den Toren Assisis begegnet Franziskus einem Aussätzigen. Bis dahin hat er vor Aussätzigen den größten Abscheu gehabt. Jetzt steigt er vom Pferd, gibt ihm ein Geldstück und küsst ihn. Später entspinnen sich Volksmund Geschichten, wie Franziskus dem Wolf von Gubbio entgegengeht, vor dem sich eine ganze Stadt gefürchtet und verschanzt hat.
Der dritte Archetyp ist der mutige Schattentänzer. Jede und jeder von uns macht um etwas einen Bogen – um Menschen, um Themen, um Gefühle. Meist aus Angst, manchmal aus Wut. Franziskus zeigt, dass der Weg nicht daran vorbeiführt, sondern hindurch: Was wir ausgrenzen, wird auf dem franziskanischen Weg nicht beseitigt, sondern in Beziehung geholt.
In diesem Modul begegnest Du dem, was Du meidest: Wen meidest Du? Was vermeidest Du? Und mit welchem Schatten wagst Du zu tanzen?
MODUL 04
ab dem 15. November

DER ZÄRTLICHE REBELL
Der Streit mit dem Vater eskaliert. Vor dem Bischof und der versammelten Stadt zieht Franziskus sich nackt aus, legt seine Kleider dem Vater vor die Füße und sagt, er habe nur noch einen Vater im Himmel. Dann zieht er als Eremit vor die Stadttore – ohne Erbe, ohne Namen, ohne Sicherheit.
Der vierte Archetyp ist der zärtliche Rebell. Es gibt Momente im Leben, in denen wir hinter uns lassen müssen, was uns bisher gehalten hat: Rollen, Erwartungen, Besitz, ein Bild von uns selbst.
Dieses Modul führt Dich zu der Frage: An welcher Schwelle im Leben stehst Du? Was willst oder musst Du hinter Dir lassen? Was ist dann Dein Verlust – und was Dein Gewinn?
MODUL 05
ab dem 29. November

DER KREATIVE BAUMEISTER
In der verfallenen Kirche San Damiano hört Franziskus vor dem Kreuz: »Siehst du nicht, dass mein Haus in Verfall gerät? Geh hin und stelle es mir wieder her!« Er nimmt es wörtlich, bettelt Steine zusammen und baut. Erst eine Kirche, dann zwei, dann drei – und schließlich eine Gemeinschaft, die über alle Grenzen wächst.
Der fünfte Archetyp ist der kreative Baumeister. In diesem Modul schaust Du auf Deine eigene Lebensbaustelle: Wo und wie kannst Du mitschöpfend Deine Gabe in die Welt bringen?
MODUL 06
ab dem 13. Dezember

DER HEILIGE NARR
Auf dem Höhepunkt seines Wirkens gibt Franziskus die Leitung der Gemeinschaft ab, die er gegründet hat. Er zieht sich auf den Berg La Verna zurück und verbringt dort viele Tage und Nächte im Gebet.
Der sechste Archetyp ist der heilige Narr. Es gibt eine Reife, die nicht mehr alles in der Hand halten muss. Sie hütet das Feuer und gibt es weiter, statt es zu besitzen: Wie hütest Du das Feuer und gibst es weiter, ohne zu verbittern?
MODUL 07
ab dem 27. Dezember

DER KOSMISCHE MYSTIKER
Krank und fast blind dichtet Franziskus den Sonnengesang: Bruder Sonne, Schwester Mond, Bruder Wind, Schwester Wasser, Bruder Feuer, Schwester Mutter Erde – und zuletzt Schwester Tod. Er stirbt in Portiunkula auf der nackten Erde liegend.
Der siebte Archetyp ist der kosmische Mystiker. Am Ende des Weges weitet sich der Blick: Nichts und niemand ist ausgeschlossen, alles ist Geschwister.
Dieses Modul schließt den Kreis zum Anfang: Wo und wie erfährst Du den »universalen Christus« – in Dir, in anderen, in der Schöpfung?

Der Online-Kurs
im Überblick
Einführungs-Doku
Eine Reise nach Assisi mit Jan an den Ursprung der franziskanischen Bewegung mit Eindrücken von den wesentlichen Orten. Du kannst Dich zurücklehnen und die 30minütige Filmdokumentation einfach genießen und Deinen Zugang zum Thema finden. Sie steht Dir sofort nach der Anmeldung offen.
7 Module
Sieben Szenen aus dem Leben des Franziskus, sieben Gestalten, die in jedem Menschen leben. Jedes Modul ist gleich aufgebaut: Bild, Audio-Impuls, Imagination, Schreibübung, Auszeit, Arbeitsblatt, Vertiefung. Du gehst in Deinem eigenen Tempo. Der Zugang zu den Inhalten ist zeitlich nicht begrenzt.
9 Vertiefungs-Einheiten
Zu jedem Modul gehören Vertiefungs-Einheiten mit weiterführenden Inhalten aus dem Buch »Nach der Erleuchung: Boden wischen«, aus anderen Büchern von barfuß+wild und passenden Lehrbriefen aus dem CCFMC (»Comprehensive Course on the Franciscan Mission Charism« – dem »Grundkurs zum franziskanisch-missionarischen Charisma« der franziskanischen Ordensfamilie).
ZUGANG ZUM COUNCIL
Einmal im Monat kommen wir im barfuß-Kreis zusammen, unserem franziskanischen Council am Lagerfeuer zusammen. Mit der Anmeldung hast Du sieben Monate Zugang zu dieser Live-Session. Eine Teilnahme ist möglich unabhängig davon, wo Du im Kurs stehst.
7 MONATE LAGERFEUER
Mit Deiner Anmeldung hast Du sieben Monate Zugang zum Lagerfeuer-Abo-Bereich und damit auch zum barfuß-Kreis, dem franziskanischen Council.
LEBENSLANGER ZUGANG
Mit der Anmeldung bekommst Du unbegrenzten Zugang zum Kurs und auch zu allen Inhalten, die später einmal dazukommen.

1 x gedrucktes Notizbuch
Das eigens für Dich hergestellte Notizbuch in wunderschöner Fadenheftung ist Dein Begleiter für den Kurs und speziell die Online-Meetings. Du kannst das Notizbuch nutzen, um Deine »Perlen« zu notieren und so Deinen ganz persönlichen Anker zu schaffen.

BONUS: DAS (HÖR)BUCH ZUM KURS
Mit der Anmeldung bekommst Du das Buch zum Kurs »Nach der Erleuchtung: Boden wischen. Ein franziskanisches Alltagsprogramm« als komplettes Hörbuch zum MP3-Download. Das gedruckte Buch kannst Du natürlich optional bei der Anmeldung mitbestellen, falls Du es noch nicht hast.
BITTE BEACHTE:
Der barfuß-Kreis dient NICHT der Weitergabe von Wissen, sondern ist ein Erfahrungsraum.
Es wird daher
keine Aufzeichnungen
dieser Council-Treffen geben.
Du kannst OHNE VORAUSSETZUNGEN an allen barfuß-Kreisen teilnehmen, unabhängig davon, ob Du alle Kurs-Einheiten bearbeitet hast oder nicht.
Du gehst in Deinem eigenen Tempo durch diesen Kurs.
Du verpasst keinen Inhalt, wenn Du nicht am barfuß-Kreis teilnimmst.
Du hast lebenslang Zugang zu allen Kursinhalten und zum Netzwerk.
Die Council-Treffen beginnen jeweils um 19.30 Uhr und dauern in der Regel ca. 90 Minuten.
Hier die nächsten Termine in der Übersicht:
Mo, 19.10.26
Mo, 16.11.26
Mo, 14.12.26
Mo, 18.01.27
Mo, 15.02.27
Mo, 15.03.27
Mo, 26.04.27
BARFUSS IM HERZEN
WÄHLE DEINEN BEITRAG …

DAS IST DRIN …
- eigens für Dich gedrucktes physisches Notizbuch zum Kurs kommt per Post (128 Seiten, Fadenheftung, Recyclingpapier)
- Video-Dokumentation (30min) Reise nach Assisi an den Ursprung der franziskanischen Bewegung
- 28 Audio-Teachings und geführte Meditationen (insgesamt ca. 7 Stunden)
- 7 Monate Zugang zum Lagerfeuer-Abo-Bereich und zum barfuß-Kreis, dem franziskanischen Council (je 90min, insgesamt ca. 11 Stunden)
- alle Teachings auch als MP3-Download für unterwegs
- Austausch mit anderen Teilnehmer:innen im Mitgliederbereich (Netzwerk)
- lebenslanger Zugang zu den Kurs-Inhalten (solange das Angebot besteht) und künftige Änderungen und Erweiterungen sind für Dich kostenlos
- BONUS: Das Buch zum Kurs »Nach der Erleuchtung: Boden wischen« als komplettes Hörbuch zum Download*
*das gedruckte Buch ist OPTIONAL – Du kannst es bei der Anmeldung mitbestellen, dann schicken wir es Dir mit den Kursunterlagen Anfang Oktober zu
DU WÄHLST DEINEN SEMINAR-BEITRAG SELBST
Für diesen Kurs gilt unser Beitragsmodell PWYC – pay what you can. Du entscheidest selbst, welchen Beitrag Du geben kannst, um den Kurs für alle zu ermöglichen.
Hier anmelden
STIMMEN
AUS DEM KREIS
»Der franziskanische Weg ist kein asketisches Trainingslager. Es ist ein Weg der Solidarität, der Befreiung, der Mystik und der Kreativität. Es geht um nichts weniger als eine ›liebevolle Kunst des Lebens‹.«
Jan Frerichs ofs
Noch fragen?
Wie viel Zeit brauche ich für den Kurs?
Grundsätzlich gilt: Das Tempo bestimmst Du selbst. Nach der Einführung wird alle 14 Tage ein neues Modul freigeschaltet. Das erste Modul ist ab dem 4.10. verfügbar. Das letzte der sieben Module schalten wir am 27.12. frei.
Der Kurs ist nicht so gedacht, dass Du ihn auf einmal »konsumierst«. Der Kurs ist eine Einladung, den eigenen Lebensweg im Spiegel der Bilder und Symbole zu betrachten. Dafür stehen verschiedene Formen zur Verfügung: Bildbetrachtungen, inhaltliche Impulse, geführte Meditationen, Schreibübungen, Auszeiten in der Natur und auf der Straße.
Es geht weniger darum, wie viel Du davon »schaffst«, als viel mehr darum, ob Du bereit bist, Dich selbst und Dein Leben durch diese »Brille« zu betrachten und anzunehmen, was Du siehst.
Muss ich zu bestimmten Zeiten online sein?
Nein, Du musst zu keiner bestimmten Zeit online sein. Alle Kursinhalte stehen Dir nach der Freischaltung ohne zeitliche Begrenzung zur Verfügung.
Der einzige feste Termin ist der monatliche barfuß-Kreis. Die Teilnahme ist selbstverständlich freiwillig und dient der Vertiefung und dem Austausch. Es werden dort keine Inhalte vermittelt, Du kannst also nichts verpassen, wenn Du nicht teilnimmst.
Kann ich den Kurs ganz für mich allein machen?
Ja, Du kannst ganz für Dich allein durch den Kurs gehen im »Selbst-Studium«.
Wenn Du magst, kommst Du dazu in den barfuß-Kreis oder tauschst Dich im Netzwerk aus. Aber das ist keine Bedingung.
Was ist der barfuß-Kreis?
Der barfuß-Kreis ist ein monatliches Treffen per Zoom in der Form des Councils: Wir sitzen im virtuellen Kreis, jede:r spricht von der eigenen Erfahrung, niemand diskutiert oder kommentiert.
Danach folgt ein Bibelcouncil (in der Regel mit der Vorlage aus dem aktuellen Monatsfokus) und im Anschluss ist Raum für einen offenen Austausch.
Niemand muss etwas sagen, Schweigen darf sein. Was im Kreis gesprochen wird, bleibt im Kreis – deshalb gibt es auch keine Aufzeichnung.
Der Kreis findet im Lagerfeuer-Abo-Bereich statt, im Netzwerk von barfuß+wild, und ist für sieben Monate in Deinem Kurs-Beitrag enthalten.
Was kostet der Kurs?
Für diesen Kurs gilt unser solidarisches Beitragsmodell Pay What You Can. Du wählst Deinen Beitrag selbst.
Der Orientierungswert liegt bei 279 €, die Spanne bei der Online-Anmeldung reicht von 229 bis 399 €.
Wer mehr gibt, ermöglicht den Kurs für die mit, die weniger geben können. Es geht nicht darum, was Dir der Kurs wert ist, sondern was Du geben kannst.
Wenn Du den Mindestbeitrag bei der Online-Anmeldung nicht aufbringen kannst, schreib uns eine E-Mail an team@barfuss-und-wild.de. Gemeinsam finden wir einen Weg.
Warum kostet ein franziskanischer Kurs überhaupt Geld?
In diesem Kurs steckt viel Arbeit und ein kostenloser Kurs wäre nicht franziskanischer, sondern schlicht nicht möglich, denn den Kurs und die Kurs-Plattform (unser Netzwerk) bereitzuhalten, verursacht reale Kosten. Dein Beitrag ist also ein Ausgleich für den Dienst, den wir leisten, wenn wir diesen Raum und diese Inhalte zur Verfügung stellen.
Franziskus sagt übrigens ausdrücklich, die Brüder sollen mit ihrer Arbeit ihren Lebensunterhalt verdienen. Betteln ist für den Notfall vorgesehen. Die franziskanische »Armut« propagiert auch nicht die Besitzlosigkeit als Selbstzweck, sondern will vielmehr die Voraussetzung schaffen, dass nichts und niemand ausgeschlossen werden muss.
Genau deshalb gilt bei uns das solidarische und partizipative Beitragsmodell Pay What You Can (Gib, was Du kannst). Wir wollen damit allen ermöglichen, an unseren Angeboten teilzunehmen, unabhängig von ihren finanziellen Möglichkeiten.
Ich habe 2024 schon teilgenommen. Was gilt für mich?
Du musst Dich nicht erneut anmelden. Du hast weiterhin zeitlich unbegrenzt Zugang zu den Kurs-Inhalten. Teilnehmende von 2024 bekommen die neuen Module also automatisch.
Brauche ich Vorkenntnisse, oder muss ich Christ:in oder kirchlich sein?
Nein, Du brauchst kein Vorwissen über Franziskus oder Klara und ihre Geschichte und auch die Zugehörigkeit zu einer Kirche ist keine Bedingung.
Die meisten, die sich für diesen Kurs interessieren, kennen Franz von Assisi vom Hörensagen oder aus einem Buch oder Film. Das reicht völlig.
Der Zugang führt nicht über Wissen, sondern über Erfahrung. Willkommen ist, wer sich auf diesen Weg einlassen möchte.
Ich habe in der Kirche schlimme Erfahrungen gemacht. Was, wenn alte Wunden aufbrechen?
Wir machen bei barfuß+wild keine therapeutische Arbeit, und der Kurs ist kein Heilungsversprechen. Du solltest Dich nur anmelden, wenn Du Dich selbst halten und für Dich sorgen kannst. Wenn Du unsicher bist, lass Dich professionell begleiten.
Im Kurs selbst bestimmst Du in jedem Moment, wie weit Du gehst: Jede Imagination lässt Dir die Wahl, Du kannst jederzeit aufhören, nichts muss »durchgestanden« werden.
Es geht nicht darum, etwas Geschehenes zu reparieren, sondern aus der eigenen Kraft und Autonomie heraus weiterzugehen. Nicht jemand anders sagt Dir, was gut für Dich ist. Du findest es selbst heraus. Wir sagen Dir, wo es sich hinzuschauen lohnt.
Ich fühle mich in meiner Kirche zu Hause. Bin ich trotzdem willkommen?
Ja, Du bist in jedem Fall willkommen. Wichtig ist nur, dass Du akzeptieren kannst, dass andere ganz andere Erfahrungen gemacht haben und deshalb anders auf Kirche und Christentum blicken. Wenn jemand Kirche kritisiert, nimm es nicht persönlich. Und wenn Du es doch persönlich nimmst, bist Du vielleicht schon mitten im Thema.
Ich bin tief im Glauben verwurzelt. Bringt mich der Kurs von meinem Weg ab?
Wenn Du diese Sorge hast, bist Du schon mitten im Thema. In der franziskanischen Spiritualität geht es darum, die sicheren Stadtmauern zu verlassen. Das ist ein Bild dafür, loslassen zu können, was bisher Sicherheit gegeben hat. Spirituelle Sicherheit kommt letztlich nie von außen, nicht von Gesetzen, Dogmen oder Riten. Sie kann nur von innen kommen, aus dem Herzen. Genau darum geht es in diesem Kurs: wieder laufen zu lernen, barfuß im Herzen.
Ich habe schon ein Lagerfeuer-Abo. Was passiert damit?
Du musst überhaupt nichts tun: Dein bestehendes Abo verlängert sich einfach automatisch um 7 Monate – es wird nichts zusätzlich berechnet. Wenn die 7 Monate vorbei sind, geht es weiter mit Deinem regulären Abo.
Welche Technik brauche ich?
Du brauchst eine stabile Internetverbindung und ein Gerät, am besten Computer, Laptop oder Tablet. Ein Smartphone geht auch, wenn Du den kleinen Bildschirm gewohnt bist. Der Kurs läuft im Netzwerk, unserem Mitgliederbereich, direkt im Browser. Du hörst Audios, schaust ein Video und lädst PDFs herunter. Für den barfuß-Kreis brauchst Du Zoom, eine Kamera und ein Mikrofon. Bei technischen Fragen hilft Dir unser HelpCenter.
Ich bin Mitglied im OFS – kann ich kostenlos teilnehmen?
Für feste Mitglieder im OFS mit Versprechen ist die Teilnahme am Kurs kostenlos. Wenn wir Dir auch ein Paket schicken sollen, bitten wir Dich um einen Beitrag, der diese Kosten deckt.
Natürlich bist Du trotzdem willkommen, nach Deinen Möglichkeiten einen Ausgleich für Deine Teilnahme zu geben. Es gilt sowieso unser solidarisches und partizipatives Beitragsmodell Pay What You Can.
PWYC
Pay What You Can - Zahle, Was Du Kannst
Wegweiser zu einem gerechten Beitrag für alle
Erwäge, MEHR als den Orientierungswert zu zahlen, wenn das eine oder andere davon auf Dich zutrifft:
⬇️
- Du alle Deine Grundbedürfnisse befriedigen kannst
- Du vollzeitbeschäftigt bist
- Du über Investitionen, Immobilien, eine zusätzliche Rente, geerbtes Geld, etc. verfügst
- in Deiner Freizeit reisen kannst
- in Zeiten der Not Zugang zu Geld und Ressourcen (z.B. Deiner Familie) hast
- freiwillig in Teilzeit arbeitest
- Eigentümer des Hauses bist, in dem Du lebst
- Du aufgrund Deines Bildungsniveaus (oder Deiner geschlechts- und rassenspezifischen Privilegien, Deines Klassenhintergrunds usw.) über ein relativ hohes Maß an Verdienstmöglichkeiten verfügst.
- der Beitrag (teilweise) übernommen wird, z.B. von Deinem Arbeitgeber oder einer Institution
Erwäge, WENIGER als den Orientierungswert zu zahlen, wenn Du zum Beispiel:
⬇️
- Schwierigkeiten hast, Deine Grundausgaben zu decken
- Kinder oder andere von Dir abhängige Personen zu versorgen hast
- erhebliche Schulden hast
- ein älterer Mensch mit geringer Rente bzw. finanzieller Unterstützung bist
- überwiegend ehrenamtlich arbeitest und nur einen geringen Verdienst hast
- eine unsichere Wohnsituation hast
- aufgrund der finanziellen Belastung keinerlei Urlaub nehmen kannst
Bei barfuß+wild nehmen wir Pay What You Can ernst. Die Menschen haben unterschiedliche finanzielle Möglichkeiten, eine Teilnahme soll nicht am Geld scheitern. Daher sind die Beiträge für alle unsere Angebote nicht festgelegt. Wenn alle das geben, was sie können, kommt am Ende genug zusammen, das ist unsere Erfahrung. Wir geben einen Orientierungswert an, wenn alle diesen Beitrag zahlen würden, dann würde sich das Angebot tragen. Wir legen keine Kriterien fest, wie viel Du zahlen sollst oder kannst und bitten Dich, das zu zahlen, was Deinen Umständen und Deinen finanziellen Möglichkeiten entspricht.
Falls der Mindestbeitrag immer noch zu viel ist, schreib uns gerne eine Mail an team@barfuss-und-wild.de.
